Mittwoch, 14. August 2013

Häkeltipp Nr. 7 A - Der klassische Reihenbeginn

Das hier ist für die Meisten gar nichts Neues.

Der Vollständigkeit halber beschreibe ich den klassischen Reihenbeginn am Beispiel der Stäbchen hier, damit ich mich bei den anderen Beschreibungen darauf beziehen kann und damit ihr die Unterschiede einfacher erkennen könnt.


Der klassische Reihenbeginn beginnt mit Luftmaschen beim Wenden. Diese ersetzten die erste Masche, sodass man das erste Stäbchen erst in die 2. Masche der Reihe häkelt. Dadurch entsteht so eine Art kleiner Abstand, der ein wenig auffällt. Zudem sieht man bei genauer Betrachtung, dass die erste Masche der Reihe nur aus Luftmaschen besteht. Besonders bei denen, die sehr locker häkeln, sieht dieser Reihenbeginn etwas unsauber aus.

Positiv an diesem Reihenanfang ist, dass der Rand relativ gerade erscheint und schön locker ist, 
sodass das Gewebe insgesamt schön dehnbar bleibt.

Anleitung



Beschreibung ab Reihenende:
1. Wenden, 3 LM - es ist übrigens völlig egal, was von beidem man zuerst macht;
2. Umschlag und Einstich in die 2. Masche, da die erste Masche ja von den 3 LM ersetzt wurde;
3. Reihe normal fortsetzten;


4. Am Ende der Reihe kurzer Stop vor der ersten (jetzt letzten) Masche der Vorreihe. 
Die letzte M wird in die 3. LM (die oberste) der Vorreihe eingestochen. Ganz wichtig ist dabei, dass man wirklich in die Mitte der 3. LM einsticht und nicht die ganze Masche auf die Nadel nimmt. Manche glauben, man könne einfach in das "Loch" unter den LM eintauchen, das würde aber die entstehende Lücke vergrößern und betonen und der Nachteil dieses Maschenanschlages würde noch schlimmer ausfallen.


Übrigens: Wem die Bilder hier im Blog zu klein sind, der kann sie durch Anklicken 
vergrößern um sich die Details genau betrachten zu können.



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